Behandlungen an der Brust:
Bruststraffung

Unter einer Bruststraffung versteht man eine Hebung und Verjüngung der Brust. Dies kann durch eine Kombination von Anhebung des Drüsengewebes und Entfernung überschüssiger Haut erreicht werden. Wenn zu wenig Fülle bleibt, kann mit einem Implantat das gewünschte Volumen erreicht werden.

Vor der Operation

  • Voruntersuchung durch den Hausarzt oder Internisten
  • Absetzen von blutgerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin, Thomapyrin, oder auch Thrombo Ass mindestens eine Woche vor der geplanten Operation bis eine Woche danach.
  • Ebenso sollten Sie etwaigen Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken.

Eingriff

  • in Vollnarkose; inklusive einer stationären Übernachtung
  • Operationszeit bei Bruststraffung: ca. 2 – 3 Stunden abhängig von der anzuwendenden Technik
  • Am Ende der Bruststraffung wird ein eigener Brustverband angelegt um eine Nachblutung zu vermeiden. Am Tag nach der Operation werden die Drainageschläuche gezogen, der Brustverband abgenommen und ein Sport-BH (ein BH ohne Metallbügel) angelegt.

Nachbehandlung

  • kein Sport
  • keine Sauna
  • kein Solarium
  • Spezial/Sport-BH (bügelfrei)
  • Heben, schwerer Lasten vermeiden
  • Fadenzug nach ca. 10 bis 14 Tagen

Nebenwirkungen/Komplikationen

  • Mögliche leichte Empfindungsstörungen im Bereich der Brustwarzen, verschwinden meist nach einem Jahr
  • Selten: verbreiterte Narbenbildung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • OP–Dauer: 2 – 3 Stunden
  • Narkose: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: 1 stationäre Übernachtung
  • bügelfreier Sport BH für 6 Wochen
  • Sport, Sauna, Solarium, Heben schwerer Lasten: nach 6 Wochen
  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 1 Woche
  • Arbeitsunfähigkeit: mindestens 1 Woche, oft länger, je nach Beruf
Weitere Behandlungen an der Brust:
Hinweis

Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt.