Behandlungen an der Brust:
Brustvergrößerung

Persönliches Wohlbefinden und ein schöner, voller Busen geht für viele Frauen Hand in Hand. Durch Schwangerschaften, Bindegewebsschwäche oder starke Gewichtsabnahmen kann die Brustform, -fülle und -größe einer Frau leiden.

Bei der Brustvergrößerung kann durch unterschiedliche operative Techniken und verschiedenste Implantate eine Brustform nach den individuellen Wünschen erreicht werden. Die Stillfähigkeit bleibt voll erhalten, ebenso ist eine radiologische Kontrolle (Mammographie) weiterhin möglich.

Vor der Operation

  • Voruntersuchung durch den Hausarzt oder Internisten
  • Absetzen von blutgerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin, Thomapyrin, oder auch Thrombo Ass mindestens eine Woche vor jeder geplanten Operation bis eine Woche danach.
  • Ebenso sollten Sie etwaigen Nikotin- und Alkoholkonsum vor jeder Operation einschränken.

Eingriff

  • Brustvergrößerungen werden in Vollnarkose in den meisten Fällen inklusive einer stationären Übernachtung durchgeführt.
  • Operationszeit bei Brustvergrößerung: ca.1 – 2 Stunden abhängig von der anzuwendenden Technik: Das Implantat wird entweder submuskulär, also hinter den Brustmuskel, oder subglandulär, also hinter die Brustdrüse gelegt.
  • Am Ende der Brustvergrößerung wird  ein Sport-BH angelegt. Am selben Abend oder am Tag nach der Operation werden die Drainageschläuche gezogen, der Brustverband abgenommen und ein Sport-BH (ein BH ohne Metallbügel) angelegt.

Nachbehandlung

  • kein Sport für 6 Wochen nach Brustvergrößerung
  • keine Sauna für 6 Wochen nach Brustvergrößerung
  • kein Solarium für 6 Wochen nach Brustvergrößerung; dannach ist LSF 50 empfehlenswert um eine möglichst optimale Narbenbildung zu erreichen
  • Spezial/Sport-BH (bügelfrei) für 6 Wochen nach Brustvergrößerung
  • Heben schwerer Lasten insbesondere über Schulterniveau in den ersten Wochen vermeiden
  • Fadenzug entfällt meist da selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wird

Nebenwirkungen/Komplikationen

  • Mögliche leichte Empfindungsstörungen im Bereich der Brustwarzen, verschwinden meist nach einem Jahr nach Brustvergrößerung
  • Selten: Kapselfibrose: Wenn die Bindegewebshülle, die das Implantat im Körper umschließt, narbige Verdickungen bildet, spricht man von einer Kapselfibrose. In solch einem Fall müsste das Implantat getauscht werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • OP–Dauer: 1 – 2 Stunden
  • Narkose: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: 1 stationäre Übernachtung bei Brustvergrößerung ist empfehlenswert
  • 6 Wochen metallfreier Sport-BH
  • kein Sport, Sauna, Solarium, Heben schwerer Lasten  in den ersten 6 Wochen nach Brustvergrößerung
  • Gesellschaftsfähig:  etwa 1 Woche nach Brustvergrößerung
  • Arbeitsunfähigkeit nach Brustvergrößerung:  mindestens 1 Woche, oft länger, je nach Beruf
Weitere Behandlungen an der Brust:
Hinweis

Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt.