Behandlungen am Körper: Intimkorrektur

Oft werden deutlich sichtbar auftretende Schamlippen als störend empfunden und können die Betroffene auch physisch beeinträchtigen, etwa durch Wundscheuern an engen Hosen oder immer wieder auftretenden Infektionen. Über dieses Thema spricht man für gewöhnlich zwar nicht, denkt aber zuweilen viel und intensiv darüber nach. Die moderne ästhetisch-plastische Chirurgie ermöglicht eine sanfte Korrektur dieses „intimen“ Problems.

Die Schamlippen werden hierbei verkürzt und dadurch weniger sichtbar. Die ästhetisch-schöne Form und die Empfindsamkeit bleiben erhalten.

Vor der Operation

  • Vollständige Rasur des Genitalbereichs 24 vor der Schamlippenverkleinerung um die Gefahr einer Infektion zu minimieren
  • Absetzen von blutgerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin, Thomapyrin, oder auch Thrombo Ass mindestens eine Woche vor der geplanten Operation bis eine Woche danach.
  • Ebenso sollten Sie etwaigen Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken.

Eingriff

  • Ambulant in lokaler Betäubung, auf Wunsch auch im Dämmerschlaf der in Vollnarkose möglich
  • Dauer ca. 1 Stunde

Nachbehandlung

  • tägliches Duschen ohne Duschgel im Intimbereich
  • Kein Geschlechtsverkehr und Sport für 4 – 6 Wochen nach Schamlippenverkleinerung
  • Keine Sauna und Solarium für 4 – 6 Wochen nach Schamlippenverkleinerung

Nebenwirkungen/Komplikationen

  • Selten: Nachblutungen, Blutergüsse, Infektionen, Wunddehiszenz
  • Berührungsempfindlichkeit legt sich für gewöhnlich nach den ersten Wochen nach Schamlippenverkleinerung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • OP–Dauer: etwa 1 Stunde
  • Narkose: Lokalanästhesie ev. mit Dämmerschlaf oder auch auf Wunsch in Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant
  • Sport, Geschlechtsverkehr, Sauna, Solarium: nach 4 bis 6 Wochen nach Intimkorrektur
  • Gesellschaftsfähig: sofort
  • Arbeitsunfähigkeit: nein, nur bei großen Korrekturen einige Tage nach Schamlippenverkleinerung
Weitere Behandlungen am Körper:
Hinweis

Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt.