Rekonstruktive Chirurgie:
Narbenkorrektur

Die Narbenbildung ist von Mensch zu Mensch verschieden und genetisch vorgegeben. Durch ungünstige Lage einer Narbe oder andere äußere Einflüsse kann es zu einer wulstigen oder verbreiterten Narbenbildung kommen. Hierbei kann eine operative Narbenkorrektur sinnvoll sein.

Vor der Operation

  • Absetzung blutgerinnungshemmender Medikamenten wie Aspirin, Thomapyrin, oder auch Thrombo Ass mindestens 1 Woche vor der geplanten Operation bis 1 Woche danach
  • ebenso sollten Sie etwaigen Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken

Eingriff

  • ambulant in örtlicher Betäubung, bei großen verwachsenen Narben ggf. im Dämmerschlaf oder auch unter Vollnarkose
  • Ausschneiden des Narbengewebes und genaues schichtweises Vernähen der Wundränder

Nachbehandlung

  • Nahtentfernung nach 7 – 14 Tagen
  • Sport, körperlich schwere Tätigkeiten, Sauna, Solarium für die ersten 3 – 6 Wochen vermeiden, je nach Größe der Narbe
  • Narbenpflege ab 2 Wochen nach dem Eingriff für mind. 3 – 6 Monate
  • event. Tragen eines Silikonpflaster um eine neuerliche Wulstbildung zu verhindern

Nebenwirkungen

  • selten: Nachblutungen, Blutergüsse, Infektionen, unschöne Narbenbildung
  • Berührungsempfindlichkeit legt sich für gewöhnlich nach den ersten Wochen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • OP–Dauer: ab 30 Minuten, je nach Größe der Narbe; ambulant in örtlicher Betäubung, bei großen Narben Dämmerschlaf oder Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant bzw. tagesklinisch
  • kein Sport bis zum Fadenzug
  • keine Sauna/Solarium für 6 Wochen
  • Arbeitsunfähigkeit: nein
Weitere rekonstruktive Chirurgie:
Hinweis

Diese Information erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt.